Hund bellt

Hilfe, mein Hund bellt! – Woran das liegt und was du dagegen tun kannst

Besucher, Radfahrer, Autos, spielende Kinder, Artgenossen – alles wird mit einem lauten Bellen kommentiert. Der Hund lässt sich nicht beruhigen, Frauchen oder Herrchen wissen sich nicht so richtig zu helfen und die Laune sinkt in den Keller, da alltägliche Situationen zur Nervenprobe werden. Kommt dir dieses Szenario bekannt vor? Um zu verstehen, weshalb dein Hund bellt und was du dagegen tun kannst, um dem in Zukunft entgegenzuwirken, haben wir in diesem Artikel viele Infos und Tipps für dich. Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt

  1. Was ist das Bellen meines Hundes?
  2. Wieso bellt mein Hund?
  3. Wie verhalte ich mich, wenn mein Hund bellt?
  4. Warum bellt mein Hund andere Hunde an?
  5. Warum bellt mein Hund, wenn er allein ist?
  6. Warum bellt mein Hund Besucher an?
  7. Wie kann ich meinem Hund unerwünschtes Bellen abgewöhnen?
  8. Wann und wie lange darf mein Hund bellen?
  9. Kann ich wegen Hundegebell angezeigt werden?
  10. Welche Hunderasse bellt nicht viel?

Was ist das Bellen meines Hundes? 

Bellen ist für Hunde ein natürliches Kommunikationsmittel und sollte deshalb nicht gänzlich verboten werden. Sie drücken dadurch Freude, Aufregung, Angst und andere Gefühle aus. Dennoch sollte dein Vierbeiner nicht bei jeder Gelegenheit unkontrolliert bellen.

Da kleine Rassen aufgrund ihrer geringen Körpergröße höher gewachsenen Hunden unterlegen sind, neigen sie dazu, öfter zu bellen. So versuchen sie sich durch Lautgeben zu behaupten.

kleiner Hund bellt

Wieso bellt mein Hund?

Wenn dein Hund bellt, hat er auch einen Grund dafür. Er benutzt es, um sowohl positive als auch negative Gefühle auszudrücken. Das Bellen gänzlich zu unterbinden, wäre also nicht angemessen. 

Bellt dein Hund jedoch ständig und unkontrolliert, ist es ratsam zu überlegen, woran das liegen könnte. Für dieses „Dauerbellen“ gibt es unterschiedliche Ursachen:

  •  Langeweile: Wird dein Hund sowohl geistig als auch körperlich zu wenig beschäftigt, entstehen meist unerwünschte Verhaltensweisen. Manche Hunde zerstören Möbel und andere entwickeln sich zu Dauerkläffern. Hier hilft nur die richtige Auslastung, die jedoch an den Vierbeiner angepasst sein sollte. Neigt dein Hund sowieso schon zu übermäßigem Bellen, könnte ihn ein Actionsport wie Agility noch mehr anstacheln und aufregen. Hier wären eher Sportarten geeignet, bei denen Geduld und Konzentration gefordert sind, wie beispielsweise bei Fährtenspielen. Die richtige Kombination aus geistiger und körperlicher Auslastung ist für jeden Hund sehr wichtig. 
  • Unsicherheit: Ein unsicherer Hund kann zum Beispiel durch mangelndes Vertrauen zu seinem Besitzer entstehen. Ist dies der Fall, versuchen Hunde oft, den Abstand zwischen ihnen und einem bestimmten Objekt oder einer anderen Person durch Bellen zu vergrößern. Wird die Verbindung zwischen Herrchen oder Frauchen und dem Vierbeiner jedoch gestärkt, gibt sich diese Art des Bellens meist von allein. Der Hund wird sich in unsicheren Situationen dem Besitzer nähern und abwarten, wie dieser reagiert. Dadurch kommt dein Hund auch nicht in die Lage, dass er denkt dich beschützen zu müssen, was ebenfalls zu Bellen führen kann. 
  • Aufmerksamkeit: Bellt dein Hund, weil er Aufmerksamkeit möchte, sollte auf keinen Fall darauf eingegangen werden. Hat er erstmal Erfolg damit, wird er das in den unterschiedlichsten Situationen nutzen und dich immer wieder anbellen, bis er bekommt was er möchte. Dein Hund muss auch lernen abzuwarten, bis er an der Reihe ist oder ruhig zu bleiben, wenn gerade etwas Wichtiges ansteht. Natürlich sollte er zuvor ausreichend beschäftigt werden, wenn er sich danach beispielsweise eine Zeit lang ruhig in sein Körbchen legen soll. Dennoch sollte die Aufforderung zu bestimmten Aktivitäten immer von dir ausgehen und nicht von deinem Hund.
  • Verlustangst/ Einsamkeit: Viele Hunde können sehr schlecht allein bleiben und haben Angst, verlassen zu werden. Das kann entweder durch schlechte vorherige Erfahrungen entstehen oder weil dieses Training in der Erziehung vernachlässigt wurde. Es ist wichtig, bereits mit Welpen zu trainieren, dass sie mal ein paar Minuten allein bleiben. Dadurch bekommen sie die Sicherheit, dass Frauchen oder Herrchen früher oder später immer wieder zurückkommen.
  • Krankheit: In seltenen Fällen kann hinter dem Dauergebelle auch ein psychisches oder körperliches Problem stecken. Vor allem wenn dein Hund normalerweise nicht viel bellt. Außerdem kann das ständige Lautgeben unter Umständen eine Kehlkopfentzündung verursachen. Besuche mit deinem Liebling unbedingt einen Tierarzt, wenn du denkst, dass eine Erkrankung die Ursache für das Bellen sein könnte.
Dalmatiner

Wie verhalte ich mich, wenn mein Hund bellt?

Schreie deinen bellenden Hund auf keinen Fall an, werde nicht grob und sperre ihn auch nicht weg von dir. Das macht die ganze Sache nur noch schlimmer und keiner der Beteiligten beruhigt sich. Bleibe stattdessen ruhig, gelassen und ignoriere sein Verhalten. So signalisierst du ihm, dass es keinen Grund gibt zu bellen und du auf sein Verhalten nicht eingehst, solange er dich anschreit. Hat dein Hund jedoch ernsthaft Panik und bellt deswegen oder steigert er sich zu sehr in die Situation, solltest du ihn nicht ignorieren, sondern versuchen ihn zu beruhigen.

Überlege anschließend, wieso dein Hund bellt. Die obenstehenden Punkte helfen dir dabei, die Ursache zu finden. Oft passiert es aus Langeweile oder zu wenig Aufmerksamkeit. Warte bis sich dein Hund beruhigt und beginne dann von dir aus, eine tolle Aktivität mit ihm zu unternehmen. Beim nächsten Mal sollte vorbeugend auf die Bedürfnisse deines Hundes eingegangen werden, bevor es überhaupt zu einem Kläffkonzert kommt.

Warum bellt mein Hund andere Hunde an?

Das passiert oft, wenn sich Hunde an der Leine oder durch einen Zaun begegnen, wobei bei einem Grundstückszaun auch Revierverhalten die Ursache sein kann. Beide Dinge, also Zaun oder Leine, hindern die Hunde an ihrer natürlichen Interaktion miteinander. Diese würde so aussehen, dass sich zwei Hunde durch viele Gesten aufeinander zu bewegen, sich beschnuppern und sich entweder einer unterwirft oder die Rangfolge geklärt wird. Können sich die Hunde aber durch eine Leine oder einen Zaun nicht richtig nähern, entsteht bei ihnen eine Verunsicherung oder Angst, die durch Bellen zum Ausdruck gebracht wird.

Daher ist es empfehlenswert, deinen Vierbeiner nicht zu einem anderen Artgenossen zu lassen, wenn einer oder beide an der Leine sind. Dein Hund sollte dann den anderen einfach ignorieren und mit seiner Aufmerksamkeit bei dir bleiben. Die Grundvoraussetzung dafür ist eine funktionierende Leinenführigkeit und Impulskontrolle. Falls du mehr zum Thema Leinenführigkeit wissen möchtest, findest du dazu einen eigenen Artikel auf unserem Blog. Als Ausgleich ist es natürlich wichtig, deinem Vierbeiner von klein auf genügend Möglichkeiten zu geben, mit anderen Hunden zu spielen und interagieren. So wird er selbstbewusster und sicherer im Umgang mit Artgenossen.

Falls du einen kleinen Hund besitzt, solltest du diesen auf keinen Fall hochheben, wenn dieser Artgenossen anbellt. Es bietet sich vielleicht an und du denkst, dass du somit kontrolliert in die Situation eingreifen kannst. Eigentlich setzt du deinen kleinen Hund allerdings nur auf eine höhere Stufe und bestätigst sein Verhalten somit. Fühlt sich dein Hund also von einem größeren Hund bedroht, solltest du dazwischen gehen und deinem Hund Sicherheit geben, ohne ihn hochzuheben. 

Hund bellt am Zaun

 Warum bellt mein Hund, wenn er allein ist? 

Da Hunde Rudeltiere sind und dich dein Vierbeiner wahrscheinlich als seinen Rudelführer ansieht, liegt es eigentlich nicht in seiner Natur, lange allein zu sein. Vielleicht ist dein Hund im Alltag Zuhause auch noch überall dabei und läuft dir hinterher. Dadurch gewöhnt er sich daran, nie allein zu sein. Das führt zu Verlustängsten und das wiederum zu Gebell, wenn dein Vierbeiner dann doch mal allein bleiben muss.

Deshalb solltest du bereits mit einem Welpen das Alleinbleiben trainieren. Das kann einfach begonnen werden, indem du den Raum kurz verlässt, die Tür schließt und anschließend sofort wieder öffnest. Wichtig ist es hierbei, nicht zu lange zu gehen und deinen Welpen nach dem erneuten Betreten des Raumes vollkommen zu ignorieren. Das heißt, du verabschiedest dich vor dem Schließen der Türe nicht und lobst oder begrüßt ihn nicht, nachdem du diese wieder öffnest. Das klingt sehr hart, ist aber wichtig, damit daraus keine große Sache gemacht wird. Dein Hund soll sich ja in deiner Abwesenheit entspannen und nicht besonders auf die Situation aufmerksam gemacht werden. Das zeitweise Alleinbleiben sollte eine ganz normale und alltägliche Sache für deinen Hund werden.

Bei erwachsenen Hunden, die noch nie gelernt haben, allein zu bleiben, dauert das Training oftmals länger. Aber auch dort wird es Erfolge zeigen. Meist muss das Alleinbleiben jedoch noch langsamer geübt werden als bei Welpen. Die Zeitspannen, in denen du deinen erwachsenen Hund allein in einem Raum lässt, sollten anfangs sehr kurz sein. Hilfreich ist es auch, deinen Hund im Alltag einfach mal zu ignorieren, egal wie er sich verhält. So lernt er, dass dies nichts Schlimmes ist und du trotzdem da bist oder eben auch immer wieder kommst. Auch eine Beschäftigung, wie beispielsweise ein Futterkong, kann deinem Hund helfen, die Zeit allein zu überbrücken. Beachte hier jedoch, dass manche Hunde eine Vorahnung oder gar Angst entwickeln, wenn sie den Kong nur sehen. Sie verknüpfen ihn dann nur noch mit dem alleine gelassen werden. Besser ist es, den Kong auf den Boden zu legen, während du noch im Raum bist. Dein Hund darf ihn erst haben, wenn du den Raum verlässt und dabei den Kong freigibst. Somit verknüpfst du mit deinem Weggehen etwas Positives, das der Hund schon im Blick hat und auf das er sich freut. Im Idealfall wartet der Hund in solchen Situationen nur darauf, dass du aus dem Raum gehst.

Hat dein Hund sehr starke Verlustängste oder traumatische Erfahrungen, solltest du dich an einen professionellen Hundetrainer wenden, um dieses Problem anzugehen.

Bedenke jedoch, dass du deinen Hund anfangs für Wochen oder Monate nicht wirklich allein lassen und zum Beispiel einkaufen gehen solltest. Das kann zu einem großen Rückschritt im Training führen. Überlege dir für solche Situationen eine Lösung, wie beispielsweise einen Hundesitter. Es kann dauern, bis dein Hund wirklich über eine längere Zeit souverän allein bleiben kann, ohne die Nachbarn durch Bellen zu terrorisieren und sich dadurch zu stressen. Welpen solltest du allgemein nicht zu lange alleine lassen, da sie sehr regelmäßig nach draußen müssen, um ihre Geschäfte zu verrichten. 

Warum bellt mein Hund Besucher an?

Gründe für das Anbellen von Besuchern oder allgemein Menschen können vielfältig sein. Sie gehen von einem ausgeprägten territorialen Verhalten über Misstrauen und Angst vor bestimmten Personen oder Situationen. Hierbei hilft ein gezieltes Training, das in schlimmen Fällen individuell und professionell begleitet werden sollte.

Ein möglicher Trainingsansatz in der Wohnung ist es, deinen Vierbeiner kurz anschlagen zu lassen, wenn der Besuch kommt oder die Klingel generell betätigt wird. Anschließend solltest du sofort hinzukommen, deinen Hund loben und ihn auf seinen Ruheplatz, beispielsweise sein Körbchen führen. Du kannst ihm dort auch eine Kaustange geben, um ihn eine Weile zu beschäftigen. Der Besuch sollte deine Fellnase ebenfalls ignorieren. So lernt dein Hund, dass er zwar kurz Bescheid geben darf, dass jemand vor der Tür steht, aber dann dir die Führung überlassen muss. Eine Grundvoraussetzung dafür ist die richtige Hundeerziehung. Dein Hund muss dir vertrauen und sich bei dir so sicher fühlen, dass er aus der Situation gehen kann. Zum Thema Hundeerziehung findest du einen eigenen Artikel auf unserem Blog.

Bellt dein Hund Menschen bei einem Spaziergang an, wäre die Vorgehensweise anders. Hier sollte dein Hund nicht bellen dürfen, da er sonst lernt, dass die entgegenkommenden Personen durch sein Verhalten verschwinden. Er weiß ja nicht, dass sie ohnehin einfach an ihm vorbeigegangen wären. Begegnungen mit Menschen sollten also gezielt trainiert werden. Das kann beispielsweise umgesetzt werden, indem du mit deinem Hund ruhig und selbstbewusst auf Personen zugehst aber sofort umdrehst, sobald er unruhig wird. Beruhigt er sich, gehst du wieder in die Ausgangsrichtung auf den Menschen zu. Dein Hund sollte dabei nicht durch Futter abgelenkt werden. Er wird die Person sowieso sehen und im schlimmsten Fall auch noch sein Futter verteidigen wollen.

bellender Hund

Wie kann ich meinem Hund unerwünschtes Bellen abgewöhnen?

Auf keinen Fall sollten Sprüh- oder Stromhalsbänder eingesetzt werden, um deinem Hund das unerwünschte Bellen abzugewöhnen. Diese Arten von Antibellhalsbändern sind nicht nur teilweise verboten, sondern können auch zu einem gestörten Verhalten deines Hundes führen und ihn in Panik versetzen. Auch Schimpfen, Schlagen, Treten oder über lange Zeit wegsperren, haben in der Hundeerziehung nichts zu suchen.

Versuche stattdessen zunächst herauszufinden, weshalb dein Hund bellt. Mögliche Ursachen dafür findest du am Anfang des Artikels ausführlicher erklärt. Je nachdem was auf deinen Hund zutrifft, solltest du dementsprechend handeln.

Bellt dein Hund aus Langeweile, gilt es, ihn körperlich und geistig richtig auszulasten. Lange Spaziergänge, Such- und Apportierspiele und das Erlernen von Kunststücken können Arten sein, um deine Fellnase zu beschäftigen. Aber auch Hundesportarten wie Agility, Obedience oder Mantrailing können für arbeitsfreudige Hunde ein guter Ausgleich sein. Bekommt dein Vierbeiner ausreichend Auslastung, stellt sich bei ihm auch eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit ein. Das übermäßige Bellen wird weniger und besser kontrollierbar werden.

Bellt dein Hund, weil er sich unsicher fühlt oder Angst hat, ist es wichtig, ihm zu zeigen, dass du alles unter Kontrolle hast. Hierfür muss zunächst an dem Vertrauensverhältnis zwischen dir und deinem Vierbeiner gearbeitet werden. Er muss merken, dass du selbstsicher und ruhig bleibst, auch wenn die Situation für ihn bedrohlich erscheint. Dies kann einige Zeit dauern, verliere nicht die Geduld! Generell ist Sicherheit und Struktur im Alltag und ein souveräner Rudelführer wichtig für die meisten Hunde.

Wenn möglich, sollte deinem Hund bereits im Welpenalter das Bellen abgewöhnt werden. Hier lernt dein Vierbeiner viel schneller, dass er für erwünschtes Verhalten gelobt und für unerwünschtes korrigiert oder ignoriert wird.

Individuelle Situationen, in denen dein Hund ständig bellt, sollten am besten mit einem professionellen Hundetrainer oder in einer Hundeschule beobachtet werden. Dort kann gezielt auf deinen Hund eingegangen und eine Lösung gefunden werden.

Wann und wie lange darf mein Hund bellen?

Ein ständig bellender Hund ist sowohl für dich, als auch für die Nachbarn nicht schön. Auseinandersetzungen deswegen noch weniger. Deshalb solltest du dem Bellen deines Hundes frühestmöglich auf den Grund gehen, um Konflikte zu vermeiden. In der Regel ist Hundegebell nur 30 Minuten pro Tag und nur 10 Minuten am Stück erlaubt. In Dörfern ist diese Regelung meist lockerer. Während der Ruhezeiten ist das Bellen oft nicht erlaubt. Diese sind zwischen 13 und 15 Uhr, nach 22 bis 6 Uhr und an Sonn- und Feiertagen. Natürlich ist das Bellen deines Hundes normal und wird nicht sofort zu Problemen führen. Dennoch solltest du die Regelungen vorab überprüfen und die Geduld der Nachbarn nicht zu sehr strapazieren.

Kann ich wegen Hundegebell angezeigt werden?

Bellt dein Hund ständig, kann dies als Lärmbelästigung aufgefasst werden. Gestörte Nachbarn können sich an das Ordnungsamt wenden oder auch die Polizei rufen. Wird die Störung durch das Bellen als dauerhaft und unzumutbar wahrgenommen, kann eine Anzeige gegen den Besitzer erhoben werden. In extremen Fällen kann sogar der Tierschutz eingeschaltet werden, wenn die Besitzer keine Verantwortung für ihre Tiere übernehmen.

Grundsätzlich gibt es kein Gesetz, das sich nur mit dem Thema Hundegebell befasst. Meist entscheiden die Gerichte individuell je nach Situation. Ein Bußgeld kann verhängt werden, wenn sich der Besitzer uneinsichtig zeigt.

Bernhardiner

Welche Hunderasse bellt nicht viel?

Wenn du auf Nummer sicher gehen und dich für einen Hund entscheiden möchtest, der in der Regel wenig bellt, hast du einige Rassen zur Auswahl. Hier stellen wir dir ein paar davon vor: 

Retriever: Diese Rasse ist kein Wachhund und wurde ursprünglich als Apportierhund mit auf die Jagd genommen. Dort mussten sie lernen, lange Zeit ruhig zu warten, bevor sie die Beute holen konnten. Sie sind grundsätzlich sehr ruhige Hunde, die eher überschwänglich begrüßen, als fremde Personen oder Artgenossen anzubellen.

Doggen: Diese imposanten Riesen sind ruhig, entspannt, freundlich und schwer aus der Ruhe zu bringen. Doggen bellen meist sehr selten und wenn es doch mal passiert, hat es oft einen berechtigten Grund.

Bernhardiner: Diese massigen Hunde sind hilfsbereit, gutmütig und können gut mit Kindern umgehen. Noch dazu sind sie sehr ruhig, ausgeglichen und nicht schnell aus der Ruhe zu bringen. Sie sind beliebte Wach- und Familienhunde aber sollten nicht in einem Zwinger gehalten werden, da sie engen Kontakt zu ihren Menschen brauchen.

Akita Inu: Diese Rasse gilt als sehr ruhig, dickköpfig, unabhängig, intelligent und neigt nicht zu übermäßigem Bellen. Japanische Akitas sind keine Anfängerhunde und sollten nur von erfahrenen Hundebesitzern gehalten werden. Werden sie artgerecht behandelt, können sie sich aber an die unterschiedlichsten Lebensweisen anpassen und aufgrund ihrer ruhigen Art, auch gut in einer Wohnung gehalten werden.

Greyhound: Diese eleganten Riesen gelten als die schnellsten Hunde der Welt. Werden sie artgerecht gehalten und bekommen genug sportliche Beschäftigung, sind sie sehr ruhige und zurückhaltende Hunde, die selten bellen.

Besonders viel bellen hingegen beispielsweise Deutsche Schäferhunde, Terrier, Beagle, Zwergschnauzer und Pekinesen.

Wenn du dir unsicher bist, welche Rasse für dich und deine Lebensumstände geeignet ist, lasse dich am besten von einem qualifizierten Hundetrainer oder einer Hundeschule beraten. Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg mit deinem Liebling!

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