Zwölf Hunde liegen nebeneinander auf einer Wiese, darunter einige Schäferhunde und Golden Retriever.

Welche Hunderasse passt zu mir? – So triffst du die richtige Wahl

Du wünschst dir einen Hund, aber fragst dich, welche Hunderasse zu dir und deinen Lebensumständen passt? Diese Frage stellt sich vermutlich jeder, der sich ernsthaft für einen vierbeinigen Freund interessiert. Da du deinen Hund im besten Fall viele Jahre bei dir haben wirst, solltest du dir vor dem Kauf einige Gedanken machen. In diesem Artikel bekommst du neben einem Überblick über die verschiedenen Hunderassen auch wichtige Infos und Tipps, die dir dabei helfen, den richtigen Hund für dich zu finden. Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt

  1. Wie viele Hunderassen gibt es eigentlich?
  2. Welche Arten von Hunderassen kann man grundsätzlich unterscheiden?
  3. Dinge, die du dir vor dem Hundekauf überlegen solltest
  4. So findest du eine Hunderasse, die zu dir passt

Wie viele Hunderassen gibt es eigentlich?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, da ständig neue Hunderassen und Hybride gezüchtet werden und sich diese teilweise kaum voneinander unterscheiden. Ein Hybridhund ist das Ergebnis einer Verpaarung von zwei Hunden unterschiedlicher Rassen. Geschätzt gibt es weltweit mehr als 800 unterschiedliche Hunderassen. Der größte Hundeverband, die FCI (Fédération Cynologique Internationale), hat aktuell davon nur etwa 367 Hunderassen davon endgültig anerkannt.

Welche Arten von Hunderassen kann man grundsätzlich unterscheiden?

Die FCI unterteilt die anerkannten Hunderassen in 10 Gruppen, die wiederum in Sektionen unterteilt sind. 

FCI-Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde

Hunde aus dieser Gruppe arbeiten gerne und werden häufig zum Hüten und Treiben von Vieh eingesetzt. Diese Hunde sind wachsam, intelligent, arbeitswillig, sportlich und somit auch gut für Hundesportarten geeignet. Zu dieser Gruppe gehören aktuell 43 anerkannte Rassen, zum Beispiel der deutsche Schäferhund, der Border Collie, oder australische Hütehunde wie der Australian Shepherd und der Australian Cattle Dog.

FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde

Die 50 Hunderassen in dieser Gruppe zeichnen sich durch ihren starken Jagd- und Schutztrieb aus. Sie haben ein extrem gutes Nervenkostüm, sind aufmerksam, oft bellfreudig und verteidigen ihr Revier.

Zu den Pinschern gehört unter anderem der Zwergpinscher, der Dobermann und der deutsche Pinscher. Schnauzer gibt es in verschiedenen Größen: Riesen- oder auch Zwergschnauzer. Pinscher und Schnauzer sind robuste Hunde und gute Wächter.

Bei den Molossern findet man Hunderassen wie die deutsche Dogge, der Rottweiler, der Neufundländer und der Bernhardiner.

Unter der Sektion der Schweizer Sennenhunde laufen der Berner Sennenhund, der Große Schweizer Sennenhund, der Appenzeller Sennenhund und der Entlebucher Sennenhund. Sie sind arbeitsfreudig und ausdauernd.

FCI-Gruppe 3: Terrier

34 Hunderassen, darunter beispielsweise der Jack Russel Terrier, der Foxterrier, der Staffordshire Bullterrier und der Yorkshire Terrier, sind Teil dieser Gruppe.

Terrier sind meist sehr mutige Hunde, die auch dementsprechend viel Selbstbewusstsein haben. Sie gelten außerdem als frech, verspielt, verschmust, treu und anhänglich. Sie brauchen viel Beschäftigung und haben Freude daran, neue Dinge zu lernen. Früher wurden sie oft zur Dachs- oder Fuchsjagd eingesetzt.

FCI-Gruppe 4: Dachshunde

In dieser Gruppe befindet sich lediglich eine Hunderasse: Der Dachshund, besser bekannt als Dackel oder Teckel. Dieser kleine Jagdhund ist flink, selbstbewusst, furchtlos und dickköpfig. Dennoch ist er auch sehr lernfähig und ein guter Familienhund. Das Fell der Dachshunde kann kurz-, lang- oder rauhaarig sein.

FCI-Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp

Zu dieser Gruppe gehören 45 Hunderassen, die sich äußerlich durch eine spitze Nase und spitze Ohren ähneln. Sie sind eigenständig, klug, arbeitsfreudig und verteidigen ihr Territorium. Sie können, je nach Rasse, für die Jagd, zum Hüten, aber auch als Schlittenhunde, Wachhunde und Begleithunde eingesetzt werden. Vertreter dieser Gruppe sind unter anderem der Siberian Husky, der Islandhund, der Zwergspitz, der Chow Chow, der Akita Inu und der Basenji.

Shiba Inu

FCI-Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

In dieser Gruppe lassen sich insgesamt 69 Rassen finden, die alle das natürliche Bedürfnis zum Arbeiten und Jagen haben. Zu den Laufhunden gehören beispielsweise der Beagle, der Basset Hound und die deutsche Bracke. Die Laufhunde wurden ursprünglich mit auf die Jagd genommen, um in der Meute Großwild zu hetzen, und kommen dieser Aufgabe auch heute noch bei Treibjagen teilweise nach.

Die Aufgabe der Schweißhunde ist es, verletztes Wild zu verfolgen. Zu ihnen gehören der Bayerische Gebirgsschweißhund, der Hannoversche Schweißhund und die Alpenländische Dachsbracke.

Zu den verwandten Rassen werden der Dalmatiner und der Rhodesian Ridgeback gezählt. Sie sind heute keine Jagdhunde mehr, sondern in erster Linie Begleithunde. Dennoch ist bei den ursprünglichen Jagdhunden der Jagdtrieb noch mehr oder weniger stark vorhanden. Zum Thema Jagdtrieb beim Hund findest du auf unserem Blog einen eigenen Artikel.

FCI-Gruppe 7: Vorstehhunde

Zu den 36 Hunderassen in dieser Gruppe gehören unter anderem der Weimaraner, der kleine und große Münsterländer und der English Setter. Sie wurden genau wie die Rassen der vorherigen Gruppe ursprünglich für die Jagd gezüchtet und werden dort auch heute noch eingesetzt. Ihre Aufgabe ist das Aufspüren und Anzeigen von Wild. 

FCI-Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde

Die 22 Hunderassen in dieser Gruppe zählen ebenfalls zur Kategorie der Jagdhunde, sind aber heute auch oft beliebte Familien- und Begleithunde. Die Aufgabe der Apportierhunde bei der Jagd ist das Aufspüren und Apportieren von totem Niederwild, zum Beispiel Hasen. Zu ihnen gehören beispielsweise der Golden Retriever, der Labrador Retriever und der Nova Scotia Duck Tolling Retriever. 

Stöberhunde hingegen suchen und scheuen Wild auf, um es zu den Jäger*innen zu treiben. Vertreter der Stöberhunde sind der English Cocker Spaniel, der American Cocker Spaniel und der Kooikerhondje.

Wasserhunde haben eine ähnliche Aufgabe wie Apportierhunde, allerdings liegt ihr Einsatzgebiet vor allem im Wasser und dem Apport von Wasservögeln. Sie sind dementsprechend ausgezeichnete Schwimmer. Zu ihnen gehören Rassen wie der französische Wasserhund oder der irische Wasserspaniel.

FCI-Gruppe 9: Gesellschaftshunde und Begleithunde

Die Gruppe der Gesellschafts- und Begleithunde umfasst 26 Hunderassen. Sie sind in der Regel sehr menschenbezogen. Bei einigen Rassen dieser Gruppe wurde ein besonderer Fokus auf Äußerlichkeiten gelegt, wodurch Qualzuchten wie zum Beispiel der Mops entstanden sind. Weitere Rassen dieser Gruppe sind der Malteser, der Chihuahua, der Pekinese und der Havaneser.

FCI-Gruppe 10: Windhunde

Zu der letzten Gruppe gehören aktuell 13 Rassen, wie der afghanische Windhund, der irische Wolfshund, der Greyhound und der Whippet. Windhunde wurden und werden für die Jagd gezüchtet: Ihre Aufgabe ist die Hetzjagd auf Wild. Sie sind schlank, haben lange Läufe und gehören zu den schnellsten Tieren der Welt. Diese Rassen verfügen dementsprechend über einen starken Bewegungsdrang. 

Dinge, die du dir vor dem Hundekauf überlegen solltest

Nicht nur dein Hund soll zu dir passen und deine Ansprüche erfüllen, sondern auch du die Bedürfnisse deines Hundes. Überlege dir vorab, ob ein Hund bei dir Platz hat und ob du ihm wirklich ein artgerechtes Leben bieten kannst.

Wenn du dir überlegst, einen Welpen zu holen, kann dir wedog Trainer Holger Schüler in seinen Online Kursen weiterhelfen. Er beschäftigt sich mit den Themen Vorbereitung, Abholung und Eingewöhnung. Trainerin Mica Köppel-Haug erklärt, wie du Vertrauen und Bindung zu deinem neuen Hund aufbauen kannst.

Auch aus dem Tierschutz werden immer mehr Hunde geholt. wedog Trainerin Ute Heberer ist Expertin auf dem Gebiet. Sie gibt dir Tipps, wie du erkennen kannst, ob ein Tierschutzhund etwas für dich ist und was du beachten musst, wenn ein Tierschutzhund bei dir einzieht.

Welches Wesen soll dein Hund haben?

Hunde haben aufgrund ihrer ursprünglichen Zuchtziele sehr unterschiedliche Charaktereigenschaften, wie du im ersten Teil des Artikels lesen konntest. 

Wenn du einen sportlichen, arbeitsfreudigen und aktiven Hund suchst, kommen beispielsweise der Australian Shepherd, der Border Collie, der Deutsch Kurzhaar oder der Rhodesian Ridgeback für dich in Frage. Hundesportarten, wie Agility, sind eine ideale Beschäftigung für diese Hunderassen. Zu dem Thema Agility findest du auch einen eigenen Artikel auf unserem Blog.

Suchst du eher einen Familien- und Gesellschaftshund, stehen unter anderem der Golden Retriever, der Berner Sennenhund, die Deutsche Dogge, Chihuahuas und auch der Rottweiler zur Auswahl. Natürlich müssen auch diese Rassen ausreichend beschäftigt werden.

Überlege dir gut, welche Eigenschaften eines Hundes am besten zu dir und deinem Lebensstil passen. Hierfür kannst du dich auch in einer Hundeschule beraten lassen. Ein Hund sollte immer artgerecht behandelt sowie geistig und körperlich ausgelastet werden. Selbstverständlich hat dabei jeder Hund individuelle Bedürfnisse und auch rassetypische Eigenschaften sind nicht immer gleich stark ausgeprägt. 

Rhodesian Ridgeback

Wie viel Platz hast du für deinen Hund?

Deine Wohnsituation ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl deines Hundes. Es sollte, entsprechend der Größe deines Hundes, ausreichend Fläche zur Verfügung stehen.

Einige Hunderassen sollten außerdem möglichst wenige Treppen laufen, da sie schnell Gelenkerkrankungen entwickeln. Dazu gehören Schäferhunde und Dackel. 

Für Rassen, die viel Auslauf und Bewegung brauchen, ist ein Garten ein großer Vorteil. Viele Hunde kommen aber auch in einer Wohnung ohne Garten gut zurecht, wenn du für Alternativen sorgst.

Bedenke außerdem, dass dein Hund einen ruhigen Platz bei dir Zuhause braucht, an dem er zur Ruhe kommen und sich zurückziehen kann. Ein Körbchen mitten im Gang oder an einem anderen belebten Ort ist hier nicht ausreichend.

Wie viel Erfahrung hast du in der Hundeerziehung?

Bevor du dir die Frage stellst, welche Hunderasse zu dir passt, solltest du dir selbst ehrlich beantworten, wieviel Erfahrung du im Umgang mit Hunden eigentlich hast. Falls du dich bereits sehr gut in Sachen Hundeerziehung auskennst, kommen eigentlich alle Rassen in Frage. Besonders Rassen mit einem stark ausgeprägten Jagd- oder Schutztrieb gehören in erfahrene Hände.

Für Anfänger eignen sich leicht erziehbare Hunde wie beispielsweise der Pudel oder der Golden Retriever. Aber auch diese Rassen erziehen sich nicht gänzlich von alleine und müssen artgerecht gehalten werden. Besuche als Anfänger deswegen unbedingt eine Hundeschule. 

Welcher Hund passt zu mir

Wie viel Zeit hast du für deinen Hund?

Sobald du einen Hund hast, wird sich dein gesamter Alltag verändern. Vor allem Welpen musst du anfangs die ganze Zeit im Blick haben und auch nachts mit ihnen nach draußen gehen, damit sie ihr Geschäft verrichten können. Auch die Hundeerziehung wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Natürlich musst du auch Zeit für Spaziergänge und andere körperliche, sowie geistige Aktivitäten und Beschäftigungsmöglichkeiten einplanen. Des Weiteren kommen je nach Rasse und Haltung weitere Faktoren hinzu: Fellpflege, Futter kochen und einiges mehr. Falls du dich für einen Welpen entschieden hast, ist es sinnvoll, dass du dir zu Beginn Urlaub nimmst. So kann sich dein kleiner Vierbeiner ideal eingewöhnen und du wirst dem Zeitaufwand in den ersten Wochen gerecht.

Solltest du mal keine Zeit für deinen Hund haben, solltest du einen Plan parat haben, bei wem der Hund unterkommen könnte. Auch für den Fall, dass du ohne deinen Hund in den Urlaub fährst, sollte gesorgt sein. Hierfür bieten sich hundeerfahrene Freunde, die Familie oder auch professionelle Hundepensionen an. 

Wie viel Geld hast du für deinen Hund zur Verfügung?

Die Kosten für einen Hund setzen sich aus vielen unterschiedlichen Dingen zusammen. Zunächst brauchst du die Grundausstattung: Fressnapf, Leine, Halsband, Transportbox, Hundekörbchen, Futter und Spielzeug. Dazu kommen Tierarztkosten, Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung, der Besuch einer Hundeschule und eventuell der Aufenthalt in einer Tierpension. Die laufenden Kosten spielen eine wichtige Rolle in der Entscheidung, ob man sich einen Hund kaufen möchte, und sollten nicht unterschätzt werden.

So findest du eine Hunderasse, die zu dir passt

Aber welcher Hund passt denn nun zu mir? Diese Frage lässt sich nur sehr individuell beantworten. Im Folgenden findest du einige Tipps und Infos, welche Hunderassen zu welchen Lebensumständen passen könnten. 

Wichtig: Selbstverständlich sind Hunde Individuen, bei denen rassetypische Merkmale und Eigenschaften zum Teil sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Folglich sollte nicht pauschalisiert werden – nicht jeder Golden Retriever ist der perfekte Familienhund.

Welcher Hund passt zu mir als Anfänger*in?

Als Anfänger*in passt ein gut erziehbarer Hund am besten zu dir. Natürlich braucht aber jeder Hund ausreichend geistige und körperliche Beschäftigung, eine artgerechte Haltung und entsprechende Pflege. Darüber solltest du dich auch als Anfänger*in ausreichend informieren, dir Hilfe von qualifizierten Personen holen und zusammen mit deinem Hund eine Hundeschule besuchen.

Folgende Rassen gelten als besonders freundlich, ausgeglichen und leicht erziehbar:

  • Havaneser
  • Bichon Frisé
  • Pudel
  • Golden Retriever
  • Malteser
  • Papillon
  • Labrador Retriever
  • Zwergspitz
  • Berner Sennenhund
  • Dalmatiner

Grundsätzlich kann fast jeder Hund zu einem loyalen, liebevollen und ausgeglichenen Begleiter fürs Leben werden. Die Voraussetzungen hierfür sind eine konsequente Erziehung sowie ausreichend Beschäftigung und Zuneigung. 

Welcher Hund passt zu mir als Allergiker*in?

Als Allergiker*in musst du nicht auf einen Hund verzichten. Eine Hundeallergie wird durch Proteine in Speichel, Haut und Urin ausgelöst. Diese Stoffe lagern sich jedoch auch in den Hundehaaren ab, weshalb ein nicht bis wenig haarender Hund für Allergiker*innen geeignet ist. Vor dem Kauf eines Hundes solltest du medizinisch testen lassen, wie du auf die jeweiligen Rassen reagierst. Diese Hunderassen sind in der Regel für Allergiker*innen geeignet:

  • Pudel
  • Havaneser
  • Portugiesischer Wasserhund
  • Labradoodle und andere Doodle-Hybride
  • Schnauzer
Labradoodle Hund

Welche Hunderassen sind besonders kinderfreundlich?

Für Familien ist es wichtig, dass sich der Hund mit Kindern versteht und viel Trubel aushält. Da Kinder gegenüber Hunden unvorsichtig, grob und stürmisch sein können, müssen Familienhunde einige kinderfreundliche Eigenschaften besitzen. Sie sollten idealerweise verschmust, nervenstark, gelassen und geduldig sein.

Folgende Rassen passen gut in die Rolle des Familienhundes, vorausgesetzt sie werden auch entsprechend erzogen und artgerecht gehalten:

  • Labrador Retriever
  • Golden Retriever
  • Berner Sennenhund
  • Collie 
  • Dalmatiner
  • Irish Setter
  • Magyar Vizsla
  • Pudel
  • Rhodesian Ridgeback

Unabhängig von der Rasse ist es von Vorteil, wenn der Hund schon im Welpenalter Kontakt zu Kindern hat. So kann er sich an die unbeholfenen Berührungen und das Verhalten von Kindern gewöhnen. Außerdem sollte immer eine Aufsichtsperson dabei sein, wenn Hund und Kind zusammenkommen. 

Welcher Hund kommt gut mit Katzen zurecht?

Fast jeder Hund kann zusammen mit Katzen leben, wenn eine gute Sozialisierung stattgefunden hat. Das ist oftmals am einfachsten, wenn Hund und Katze zusammen aufwachsen. Generell sind Hunde mit einem sehr starken Jagdtrieb eher weniger geeignet, da sie einer davon laufenden Katze gerne hinterher jagen würden. Diesen Rassen wird nachgesagt, dass sie besonders gut mit Katzen klar kommen: 

  • Labrador Retriever
  • Neufundländer
  • Berner Sennenhund
  • Bernhardiner
  • Dalmatiner
  • Deutsche Dogge
  • Eurasier
  • Rottweiler
Welcher Hund passt zu mir wenn ich faul bin

Hunderassen mit wenig Jagdtrieb

Jeder Hund hat den natürlichen und früher überlebenswichtigen Instinkt zu jagen. In der Regel kann die jagdliche Motivation durch konsequente Erziehung und alternative Beschäftigung gut kontrolliert werden. Zum Thema Jagdtrieb findest du einen eigenen Artikel auf unserem Blog. Es gibt aber auch Hunderassen, bei denen der Jagdtrieb meistens nur noch sehr schwach ausgeprägt ist: 

  • Bobtail 
  • Havaneser
  • Malteser
  • Boxer
  • Papillon
  • Bichon Frisé
  • Zwergspitz

Hunderassen für den Hundesport

Falls du eine sehr aktive Person bist und dich fragst, welcher Hund für dich ideal ist, findest du hier eine Übersicht an eher sportlichen Hunderassen, die sich gerne bewegen und gefördert werden möchten. Ein aktiver Alltag ist für diese Rassen meist sehr wichtig – dazu gehört sowohl körperliche als auch geistige Beschäftigung. Bedenke auch, dass allein ein langer Spaziergang für viele Vertreter dieser Rassen nicht ausreichend ist. Ursprüngliche Arbeitshunderassen brauchen eine Aufgabe, um ihre Bedürfnisse befriedigen zu können. Folgende Hunderassen sind sportlich, intelligent und arbeitsfreudig: 

  • Australian Cattle Dog
  • Australian Shepherd
  • Border Collie
  • Deutscher Schäferhund
  • Dobermann
  • Malinois
Hundesport

Hunderassen, die wenig Haare verlieren

Wenig haarende Hunde werden vor allem von Allergikern bevorzugt, aber auch von Personen, die es aus praktischen oder hygienischen Gründen lieber haben, wenn der Hund kaum Haare verliert. Wenn das bei dir der Fall ist, solltest du dich mit diesen Rassen näher auseinander setzen: 

  • Chihuahua 
  • Papillon
  • Bichon Frisé
  • Pudel
  • Malinois
  • Airedale Terrier
  • Riesenschnauzer
  • Rhodesian Ridgeback
  • Deutsch Kurzhaar

Hunderassen mit einem ruhigen Naturell

Falls du in einem sehr hellhörigen Haus lebst oder allgemein keinen Hund willst, der sehr bellfreudig ist, suchst du wahrscheinlich nach einem tendenziell ruhigen Hund. Es gibt keine Rasse, die nie bellt und auch ruhige Hunde müssen ausreichend beschäftigt werden, um nicht zum Beispiel aus Frust mit dem Bellen anzufangen. Zu dem Thema „Hund bellt“ findest du einen eigenen Artikel auf unserem Blog. Folgende Rassen haben grundsätzlich eher ein ruhiges Naturell: 

  • Irischer Wolfshund
  • Basset
  • Afghanischer Windhund
  • Bernhardiner
  • Barso
  • Eurasier
  • Deutsche Dogge

Dieser Artikel ersetzt natürlich keine professionelle Beratung. Falls du überlegst, dir einen Hund zu kaufen, wende dich vorab an eine Hundeschule oder eine andere qualifizierte Person, die dir bei der Wahl der richtigen Rasse helfen kann. 

Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem (zukünftigen) Liebling!

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